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Sinnvolles Arbeiten

Was bedeutet das?

  • New Work
  • Sinn
  • Transparenz

von Jane
Software Developer

Sinnvolles Arbeiten

“Ich mache nicht nur einen Job, sondern frage nach dem Sinn meiner Arbeit” (Väth 2016).


Arbeitest du, um zu leben oder lebst du, um zu arbeiten? Möchtest du genügend Geld auf dem Konto haben, um dir alles leisten zu können, was du schon immer wolltest? Oder möchtest du mit deiner Arbeit die Welt verändern und anderen Menschen helfen? Wonach strebst du? Was treibt dich an?


Wenn du dir die Sinnfrage in deinem Arbeitsleben schon einmal gestellt hast, dann bist du nicht alleine. Bei der Xing Gehaltsstudie von 2019 gab jeder 10. an, dass er oder sie seinen oder ihren Job zugunsten eines sinnvolleren Jobs aufgeben würde. Sogar jede*r 2. würde für eine sinnvolle Arbeit auch weniger Gehalt in Kauf nehmen. Die Studie findet ihr hier und sie ist weiter unten verlinkt, lest gerne mal rein.


Doch was ist der Sinn dieses Posts? In diesem Post wird der Zusammenhang von New Work und Sinn erklärt und es werden Anhaltspunkte für die Einführung des Sinns in (d)einem Unternehmen gegeben.


Eingangs stellen wir uns die Frage, was bedeutet der Begriff “Sinn” überhaupt? Laut dem Duden ist Sinn ein Gefühl, eine innere Beziehung, aber auch ein Ziel, Zweck oder Wert, der einer Sache innewohnt. Und warum wird ein Sinn gebraucht? Ohne Sinn fehlt ein Orientierungspunkt, fehlt das Wissen, warum etwas gemacht wird.


Und wie gestaltet sich der Sinn nun bei New Work? Der Sinn ist das elementare Puzzelelement auf dem Weg zu New Work. Er wurde schon von Bergmann, dem Erfinder von New Work als Fokus auserkoren (hier findest du mehr zum Ursprung von New Work). Man kann es so sehen, wer New Work nicht fühlt, der macht es nicht. Nach Christoph Magnussen ist New Work sogar ein Prozess, der dem Menschen hilft, genau die Arbeit zu finden, die ihn oder sie erfüllt. In dem Sinne: “gebe ich der Arbeit einen Sinn und nicht die Arbeit gibt mir einen Sinn.”(Jobst-Jürgens 2020).


Was sind die Anhaltspunkte, was kann das einzelne Unternehmen tun, um den Arbeitnehmenden einen Sinn zu vermitteln? Allem voran sollte nicht das Profitstreben, sondern der Mensch im Mittelpunkt stehen. Konkrete Anhaltspunkte, mit denen Unternehmen New Work auch bei sich einführen können, vermittelt Markus Väth in seinem New Work Konzept. In diesem Konzept hat er den Sinn auf die dritte Säule von New Work gesetzt.


Warum die dritte Säule? Der Weg zu New Work führt über die Freiheit, zum Beispiel zu arbeiten, wo es einem am besten gefällt, zu der Verantwortung für das eigene Wohlbefinden auch wichtige Entscheidungen zu treffen, zu dem Sinn, den man dadurch in seinem Arbeitsalltag generiert. Lest unsere anderen Blogbeiträge, um mehr darüber zu erfahren.


Für die dritte Säule, den Sinn, hat Markus Väth drei Leitthemen entwickelt. Als Erstes die Arbeit, die man wirklich, wirklich möchte. Dieser Satz stammt von Bergmann, dem Erdenker von New Work. Dazu ist der Satz eine direkte Anlehnung an die Berufung, die nach Bergmann essenziell für New Work ist (lies hier mehr zu dem Ursprung von New Work). Bei der Arbeit, die man wirklich, wirklich möchte, sollen Mitarbeitenden nach ihren Stärken eingesetzt werden. Dazu soll es möglich sein, dass die Mitarbeitenden an ihren Aufgaben wachsen und ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Auch der nächste Blogpost zu den Säulen von New Work wird die Entwicklung des Einzelnen, aber auch des Unternehmens thematisieren.


Als Zweites sollte ein Unternehmen eine dreiteilige Wertschöpfung definieren. Dabei handelt es sich um die klare Benennung der finanziellen, wirtschaftlichen und kulturellen Werte, mit denen sich die Mitarbeitenden auch identifizieren können. Deshalb können und sollten die Werte von den Mitarbeitenden mitgeprägt werden. Daraus kann wiederum eine selbstbewusste und sichtbare Unternehmensidentität entstehen.


Durch die klare Benennung wird auch dem Handeln im Unternehmen Transparenz gegeben, die wichtig für das Vermitteln eines Sinnes ist. Dies ist eine gute Überleitung zu dem dritten Leitthema: das sinnhafte Gestalten des Alltags. Geschaffen durch die Beantwortung der Warum-Frage. Warum tut das Unternehmen das, was es tut? Die Beantwortung dieser Frage kann zu einer festeren Bindung zwischen den Mitarbeitenden und dem Unternehmen führen.


Bei GEPROG können wir uns ständig ausprobieren und auf vielfältige Art und Weise einbringen, weiterentwickeln und neue Leidenschaften entdecken oder noch mehr über alte Leidenschaften lernen. Egal ob wir uns auf unseren initialen Arbeitsbereich fokussieren oder neue Technologien, Marketing- oder Planungsstrategien ausprobieren, jede*r von uns kann seinen oder ihren eigenen Sinn in der Arbeit finden. Wir sind selbst unser Limit.


Momentan entwickeln wir für uns ein Buchungstool namens Bookyp. Wir benutzen es tagtäglich, weshalb jeder die Möglichkeit hat, Wünsche zu äußern und den Weg der App mitzugestalten.


Mit Bookyp buchen wir unsere Tische in unserem Büro im KITZ in Kiel. Über den übersichtlichen Raumplan kann man genau sehen, wo noch ein Tisch frei und ob noch jemand im Büro ist. Mit einem Klick auf den gewünschten Tisch kann dieser schnell und einfach gebucht werden. So muss sich keiner mehr Sorgen machen, dass er oder sie keinen Platz bekommt. Gerade implementieren wir auch Public Spaces, wie beispielsweise Co-Working-Spaces. Denn bei GEPROG haben wir die Freiheit überall zu arbeiten und wenn wir mal einen Tapetenwechsel brauchen, dann buchen wir einfach dort unseren Platz.


Schaut gerne mal rein und probiert es selbst! Ihr findet Bookyp hier und jetzt auch im Appstore.

Quellen

Bewerbung.com (2021): Sinn und Spaß im Job: Wie wichtig Purpose wirklich ist – und wie Du ihn findest

Duden: Sinn.

Becker, Merle (2021): Warum Sinn die Grundlage für New Work ist. In: Good Jobs: New Work.

Humanfy: New Work Charta.

Jobst-Jürgens, V. (2020): New Work. Was relevante Arbeitnehmergruppen im Job wirklich wollen - eine empirische Betrachtung. 1. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler.

Kugler, P. (2020): Gefangen im Dilemma der „New Work- Kultur“. Ein Denkanstoss. In: S. Wörwag und A. Cloots (Hg.): Arbeitskulturen im Wandel. Der Mensch in der New Work Culture. 1. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler, 71–90.

Rump, J. (2021): Die Neue Normalität in der Arbeitswelt. Die 7 * 3er Regel. Ludwigshafen.

Schermuly, Carsten C. (2019): New Work - gute Arbeit gestalten. Psychologisches Empowerment von Mitarbeitern. 2. Auflage. Freiburg: Haufe Group.

Väth, M. (2016): Arbeit - die schönste Nebensache der Welt. Wie New Work unsere Arbeitswelt revolutioniert. (Dein Business, v.387). 1. Auflage. Offenbach: GABAL.

XING (2019): XING Gehaltsstudie 2019

zukunftsInstitut: Megatrend New Work.

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